Theaterimprovisation/Stil-Stimme-Sprache-Text
Im Fach Theaterimprovisation (basierend auf Lehren von Jacques Lecoq) lernt der Schüler/die Schülerin eine breite Palette von Aspekten des Theaters kennen und spielen. Die drei Ausbildungsjahre sind in Aufbau und Zielsetzung verschieden.
1.Ausbildungsjahr
Im ersten Jahr soll sich der Schüler/die Schülerin grundsätzlich mit der theatralischen Darstellung auseinandersetzen, anhand von abstrakten Spielmöglichkeiten, aber auch anhand von Elementen, Räumen, Masken, Tieren und Personnagen.
Themen:
Raum, Rhythmus, Identifikation, neutrales Maskenspiel, expressives Maskenspiel, Tiere, Personnages.
2. Ausbildungsjahr
Im zweiten Jahr werden die entwickelten Spielmöglichkeiten in konkreten Theaterstilen angewendet. Es wird hauptsächlich an Interpretationen von Stimme und dramatischen und komischen Theaterfiguren gearbeitet, mit dem Ziel, einen eigenen Stil zu finden.
Themen:
Pantomime blanche, Conteur mimeur, Commedia dell’arte, Melodrama, Tragödie, Bouffons, Clowns.
3. Ausbildungsjahr
Im dritten Jahr schliesslich wird eine eigene Theaterfigur entwickelt (1. Trimester). Wir kreieren mit Materialien (Seile-Papier-Tonnen-Metall-Stoff usw.) nonverbale Szenen. Wir erforschen noch einmal die Welt der neutralen Theatermaske. Unter professioneller Regie/Choreographie erarbeiten die StudentInnen ein abendfüllendes Programm (Jan.-April) und gehen damit auf eine Schweizer Tournee (April–Juni).
Ausserdem übernimmt die Diplomklasse die Inspizienz und Technik bei der Sommer-Soiree des ersten und zweiten Ausbildungsjahres.
Themen:
1.Phase: Die Theaterfigur und ihr Umfeld, Werkstattaufführung Winter. Theorie.
2./3. Phase: Abendfüllende Produktion, die damit verbundene Tourneeorganisation sowie Medienkontakte und Betreuung der Presse.Ca. 25-30 Vorstellungen ganz Schweiz.
Autocours / Präsentationen / Soireen
Das Umsetzen von Ideen, Einstudieren von Choreographien und Präsentieren von Szenen und Geschichten sind die Grundelemente dieser Ausbildung. In Eigenregie erarbeiten die StudentInnen szenische Abläufe, kleine Nummern und Bewegungscollagen. –Die Arbeiten werden wöchentlich präsentiert, kritisiert, verbessert und schliesslich öffentlich aufgeführt.
Dieses vielschichtige Ausbildungskonzept schafft eine breite Basis, auf der die AbsolventInnen aufbauen können. Es ermöglicht ihnen, mittels Improvisationen eigene Stücke zu entwickeln, Theaterkurse zu leiten oder, mit entsprechender Erfahrung, als Regisseur zu arbeiten.
Tanz-Educations mouvements-Akrobatik-Jonglage
Dem zeitgenössischen Theater- und Tanzschaffen verpflichtet, bilden der Bewegungs- und Artistikunterricht einen weiteren Schwerpunkt im Konzept der comart. Der/die BewegungsschauspielerIn soll mit intensivem Training neue Bewegungsabläufe erlernen, das Erlernte qualifizieren und mit der eigenen Phantasie zu neuen Formen gelangen.
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